Politische Werbung im öffentlichen Raum ist ein starkes Instrument – gerade im Wahlkampf. Gleichzeitig unterliegt sie klaren rechtlichen Vorgaben. Wer Plakatkampagnen für Parteien, Initiativen oder politische Akteure plant, sollte diese Anforderungen genau kennen, um rechtssicher zu werben und unnötige Risiken zu vermeiden.
Fehlende oder unklare Pflichtangaben können seit Verabschiedung der EU-Verordnung 2024/900 über Transparenz und Targeting politischer Werbung zum Problem werden.
Wann gilt Werbung als politische Plakatwerbung?
Grundsätzlich gilt: Sobald eine Plakatkampagne darauf abzielt, politische Meinungen, Entscheidungen oder Wahlverhalten zu beeinflussen – und von politischen Akteuren oder in deren Auftrag geschaltet wird – greifen besondere Transparenz- und Kennzeichnungspflichten.
Diese betreffen nicht nur digitale Werbung, sondern ausdrücklich auch klassische Außenwerbung wie Plakate.
Diese Anforderungen gelten für politische Plakate
Ein politisches Plakat muss auf den ersten Blick klar und eindeutig sein. Dazu gehören unter anderem:
- Klare Kennzeichnung als politische Werbung
- Angabe des Auftraggebers bzw. der verantwortlichen Organisation
- Eindeutiger politischer Bezug (z. B. Wahl, Abstimmung, Kampagne)
- Verweis auf weiterführende Informationen, etwa über einen QR-Code oder Link
Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Absender sowie Zweck der Werbung eindeutig nachvollziehbar zu machen.
Wichtig: Auch die verlinkte Website unterliegt Vorgaben
Was häufig unterschätzt wird: Nicht nur das Plakat selbst, sondern auch die verlinkte Website muss bestimmte Informationen enthalten.
Dazu zählen u. a.:
- Wer finanziert die Kampagne?
- Welches politische Ziel wird verfolgt?
- Über welchen Zeitraum läuft die Kampagne?
- Wer ist verantwortlich (Kontakt / Impressum)?
Diese Informationen müssen leicht zugänglich, klar strukturiert und dauerhaft verfügbar sein.
Praxishilfe: Alles kompakt zusammengefasst – inklusive Vorlage
Was häufig unterschätzt wird: Nicht nur das Plakat selbst, sondern auch die verlinkte Website muss bestimmte Informationen enthalten.
Dazu zählen u. a.:
- Wer finanziert die Kampagne?
- Welches politische Ziel wird verfolgt?
- Über welchen Zeitraum läuft die Kampagne?
- Wer ist verantwortlich (Kontakt / Impressum)?
Diese Informationen müssen leicht zugänglich, klar strukturiert und dauerhaft verfügbar sein.
Praxishilfe: Alles kompakt zusammengefasst – inklusive Vorlage
Damit politische Plakatwerbung nicht zur rechtlichen Stolperfalle wird, haben wir bei crossvertise die wichtigsten Anforderungen kompakt aufbereitet:
- Übersicht aller relevanten Vorgaben für politische Plakatwerbung
- Klar strukturierter Download mit allen Spezifikationen
- Copy-&-Paste-Vorlage, wie die Website des Werbetreibenden aufgebaut sein muss, um die Transparenzpflichten zu erfüllen
So können Parteien, Organisationen und Agenturen sicherstellen, dass ihre Kampagnen nicht nur sichtbar, sondern auch regelkonform umgesetzt werden.
👉 Alle Infos & der Download sind hier zu finden: https://www.crossvertise.com/plakatwerbung/anforderungen-politische-werbung