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Wie Marken Appetit auf mehr machen: 9 Kampagnen aus Food, Handel & Gastro

Ob im Supermarkt, auf dem Heimweg oder beim Serienabend – Kaufentscheidungen entstehen heute an ganz unterschiedlichen Orten. Genau deshalb setzen Marken aus den Bereichen Food, Handel & Gastro längst nicht mehr auf einen einzelnen Werbekanal.

Je nach Produkt, Zielgruppe und Anlass kommen ganz unterschiedliche Medien zum Einsatz: Außenwerbung schafft Sichtbarkeit im Alltag, Connected TV erreicht Menschen im Streamingumfeld und Retail Media setzt genau dort an, wo die Kaufentscheidung fällt.

Die folgenden Beispiele zeigen, wie vielfältig moderne Mediastrategien in der Branche heute aussehen können.

Seit 2024 setzt ORO di Parma auf eine kontinuierlich ausgebaute crossmediale Kommunikationsstrategie. Den Anfang machte eine Connected-TV-Kampagne mit zielgruppenspezifischen Spots. Es folgten eine Digital-Out-of-Home-Kampagne zur Bewerbung des Foodtrucks, eine reichweitenstarke TV-Kampagne sowie eine Spotify-Kampagne rund um den eigens produzierten Song „La vita è ORO“.

Durch den Einsatz derselben Markenbotschaft über verschiedene Medien hinweg schafft ORO di Parma zahlreiche Berührungspunkte entlang des Alltags der Zielgruppe. Lineares Fernsehen sorgt für Reichweite, Connected TV für zielgerichtete Ansprache, DOOH für lokale Aktivierung und Spotify für zusätzliche emotionale Markenbindung.

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Seit Ende 2024 setzt Freiburger Bierle auf aufmerksamkeitsstarke Außenwerbung, um die junge Biermarke in Freiburg und Umgebung bekannter zu machen. Humorvolle Motive wie „Triff mal wieder ein paar andere Flaschen“ oder „HELLöchen Popöchen“ sorgen für hohe Aufmerksamkeit und unterstreichen den lockeren Markenauftritt.

Im Sommer 2026 ergänzte die Marke ihre Kommunikation erstmals um eine regionale Connected-TV-Kampagne auf Netflix und Joyn. Authentische Alltagssituationen rückten die alkoholfreien Sorten in den Mittelpunkt und erweiterten die Plakatstrategie um digitale Bewegtbildkommunikation.

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Bereits seit mehreren Jahren setzt EAT HAPPY auf Plakatkampagnen, um Menschen direkt in der Nähe seiner Standorte anzusprechen. Großflächen in verschiedenen deutschen Städten sorgen mit humorvollen Wortspielen wie „Rice to meet you“ oder „Here to maki you happy“ für Aufmerksamkeit.

Die Kampagnen zeigen, wie Außenwerbung im direkten Umfeld der Verkaufsstellen Kaufimpulse erzeugen kann. Durch die Kombination aus aufmerksamkeitsstarker Gestaltung und räumlicher Nähe zum Point of Sale wird die Marke genau dort sichtbar, wo die Kaufentscheidung häufig spontan fällt.

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Zur Wiedereröffnung des modernisierten Standorts in Minden entschied sich EDEKA Foodservice Minden für eine breit angelegte regionale Kampagne. Ziel war es, sowohl Bestandskundschaft als auch neue Gewerbekunden auf den modernisierten Markt aufmerksam zu machen.

Zum Einsatz kamen Plakatwerbung, Radio, Kino und Print. Während Großflächen bereits im Vorfeld Sichtbarkeit im Stadtgebiet schufen, begleiteten Radiowerbung und Printanzeigen die heiße Phase rund um die Eröffnung. Kinospots verlängerten die Kampagne zusätzlich und sorgten für emotionale Aufmerksamkeit.

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Die Georg Jos. Kaes GmbH nutzte Addressable TV, um gezielt den V-Markt in Pentling zu bewerben. Es kam ein SwitchIn XXL zum Einsatz, der beim Umschalten im laufenden Fernsehprogramm eingeblendet wurde.

Dank präzisem Geotargeting wurden ausschließlich Haushalte im Umkreis des Marktes angesprochen. Das Beispiel zeigt, wie sich TV-Werbung heute regional aussteuern lässt und dadurch auch für einzelne Standorte eine interessante Kommunikationslösung sein kann.

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Mit einer regional ausgesteuerten Connected-TV-Kampagne stellte ABLIG Feinfrost im Sommer 2025 den HEXEN-Becher Schwarzwälder Kirsch in den Mittelpunkt. Der Spot griff bewusst den Kultcharakter der Marke auf und erinnerte gleichzeitig an die beliebten Sammellöffel, die viele Konsumentinnen und Konsumenten seit ihrer Kindheit kennen.

Der von der Very& Media konzipierte und produzierte Spot lief auf Joyn und wurde gezielt in mehreren ostdeutschen Bundesländern ausgespielt. Durch die Kombination aus Nostalgie und modernem Streamingumfeld gelang es, bestehende Fans ebenso wie neue Zielgruppen anzusprechen.

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Mit einer Retail-Media-Kampagne setzte AUER Waffeln genau dort an, wo Kaufentscheidungen getroffen werden: im Supermarkt. Über digitale Screens in REWE-Märkten wurden Kundinnen und Kunden unmittelbar nach Betreten des Marktes auf die Marke aufmerksam gemacht.

Der von Himmer, Buchheim & Partner entwickelte Spot lief in zwei regionalen Flights in Hamburg und Frankfurt. Das Beispiel zeigt, wie Retail Media Markenkommunikation unmittelbar mit dem Einkaufserlebnis verbindet und Kaufimpulse direkt am Point of Sale setzen kann.

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Mit zwei unterschiedlichen Plakatmotiven zeigte Rapunzel Naturkost, wie regionale und nationale Kommunikation sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Während in Berlin der Kaffee der Marke im Mittelpunkt stand, transportierte ein deutschlandweites Motiv die Werte Nachhaltigkeit, Fairness und Bio.

Die Kampagne verdeutlicht, dass unterschiedliche Botschaften innerhalb einer Kampagne nebeneinander funktionieren können. Produktkommunikation und Markenimage ergänzen sich dabei und schaffen verschiedene Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Zielgruppen.

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Zur Einführung neuer Mildessa Bio-Produkte setzte Hengstenberg auf eine Instore-Retail-Media-Kampagne in ausgewählten EDEKA-Märkten. Digitale Screens und ein begleitender Coupon sorgten dafür, dass Kundinnen und Kunden unmittelbar vor dem Regal auf die Aktion aufmerksam wurden.

Die Verbindung aus digitaler Ansprache und konkretem Mehrwert am Point of Sale zeigt, wie wirkungsvoll Retail Media und Verkaufsförderung miteinander kombiniert werden können.

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Die Beispiele zeigen, dass erfolgreiche Kommunikation in den Bereichen Food, Handel & Gastro weit über klassische Produktwerbung hinausgeht. Mal steht der langfristige Markenaufbau im Mittelpunkt, mal die Einführung neuer Produkte, die Eröffnung eines Standorts oder die Aktivierung direkt am Point of Sale.

Entsprechend individuell fallen auch die Mediastrategien aus. Je nach Kommunikationsziel kommen regionale oder nationale Maßnahmen, klassische oder digitale Medien sowie aufmerksamkeitsstarke Einzelkanäle oder crossmediale Kampagnen zum Einsatz.

Entscheidend ist nicht der einzelne Werbekanal, sondern die passende Kombination aus Botschaft, Zielgruppe und Medium.


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